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Missbrauch

Im Jahr 2000 gab es 15225 gemeldete Fälle von Kindesmissbrauch

= 42 Kinder pro Tag die missbraucht werden.

= pro Stunde 2 Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch



Was ist sexueller Missbrauch?


Bei einem sexuellem Missbrauch werden sexuelle Handlungen vor oder an einem Kind oder Jugendlichen vorgenommen, entweder gegen dessen Willen oder ohne wissentliche Zustimmung aufgrund körperlicher, psychischer, geistiger oder sprachlicher Unterlegenheit.

Täter oder Täterin nutzen ihre Macht und Autoritätsposition aus, um die eigenen Sexualwünsche zu befriedigen oder um Sexualität zu vermarkten, wie dies bei der Kinderpornografie und Kinderprostitution gegeben ist.

In der Regel werden diese Handlungen über ein Geheimhaltungsgebot durchgesetzt, das häufig mit Drohungen verbunden wird.

Innerhalb der Familie ist es meist schwierig, beginnende sexuelle Kindesmisshandlung zu erkennen. Beispielsweise ist der Unterschied zwischen natürlichem Umgang mit Nacktheit und provozierendem Sich-zur- Schau-Stellen nicht immer deutlich. Jede Mutter und jeder Vater wird sein Kind beim An- und Ausziehen und bei der Körperpflege sehen.

Diese Situationen zu suchen und das Kind zu beobachten mit dem Ziel, sich sexuell zu stimulieren, ist etwas völlig anderes. Wird versucht, das Kind auf intime Weise zu küssen oder vorsichtig intim zu berühren oder durch Blicke und Äußerungen zu bedrängen, sind die Grenzen deutlich überschritten.

Oft sind diese - von Opfern rückblickend als Beginn der sexuellen Kindesmisshandlung beschriebenen - Verhaltensweisen nicht von positivem und wichtigem Körperkontakt zwischen Erwachsenen und Kind zu unterscheiden.

Für die Unterscheidung bedeutend ist die Intention des Erwachsenen und die Freiheit des Kindes, "Nein" zu sagen. Allerdings kann sich ein Täter nicht darauf berufen, dass das Kind nicht "Nein" sagte. Durch das ursprünglich gewonnene Vertrauen, aufgrund seiner Abhängigkeit, Unterlegenheit, Nichterfahrenheit und Neugier kann ein Kind seine vermeintliche Freiheit, "Nein" zu sagen, oft gar nicht nutzen.

Quelle: http://www.elternimnetz.de/







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